Demo der Firma Fima in Schwäbisch Hall (Foto: IG Metall / Uwe Bauer)

Nach Insolvenzantrag bei Maschinenbauer Mitarbeiter von FIMA demonstrieren in Schwäbisch Hall

In Schwäbisch Hall haben am Donnerstagnachmittag rund 150 Menschen für den Erhalt der Arbeitsplätze beim Maschinenbauer FIMA demonstriert.

Das Unternehmen mit Sitz in Oberfischach hatte Anfang Mai Insolvenz angemeldet. Gestreikt wurde, weil die Banken der Sanierung des Unternehmens einen Riegel vorschieben, indem sie freiwerdende Bürgschaftskredite nicht wieder auffüllen, heißt es. Damit gefährden die Banken laut Gewerkschaft die Existenz von 150 Beschäftigten.

"Wir waren mit der Beteiligung sehr zufrieden. Bis Ende des Monats muss der Sachverwalter entscheiden, ob es zur Insolvenz kommt. Es kann natürlich auch sein, Stand jetzt, wenn es keinerlei Bewegung gibt, dann wäre die Konsequenz daraus die Abwicklung von FIMA. Das bedeutet für die 150 Leute Arbeitslosigkeit."

Uwe Bauer, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Schwäbisch Hall

Nach eigenen Angaben konnte die IG Metall seitdem mit Betriebsrat und Geschäftsleitung ein tragfähiges Zukunftskonzept für den Betrieb entwickeln. Die Zahl der geplanten Entlassungen könne erheblich reduziert und die Firma gleichzeitig zukunftsfit gemacht werden.

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