Ein Abellio-Zug mit "Bwegt"-Aufschrift (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Nestor Bachmann/dpa/Zentralbild/dpa)

Zugausfälle, Verspätungen und überfüllte Züge Landesverkehrsministerium reagiert auf Kritik nach Fahrplanwechsel

Das baden-württembergische Verkehrsministerium hat auf die Kritik der Fahrgäste in der Region Heilbronn-Franken nach dem Fahrplanwechsel mit Verständnis reagiert - schnelle Lösungen sind jedoch nicht in Sicht.

Die Strecken werden seit Mitte Dezember von den Anbietern Abellio und GoAhead betrieben. Zugausfälle, Verspätungen und überfüllte Züge - das sind die Hauptkritikpunkte der Fahrgäste.

Problem: Lieferschwierigkeiten der neuen Zugwagen

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums verweist auf die Ursache des Problems: Die Fahrpläne seien für neue Züge ausgelegt. Da diese Züge entgegen den Vereinbarungen zum Teil nicht geliefert worden seien oder technische Mängel aufwiesen, müsse zum Teil mit weniger Wagen gefahren werden.

Das könne zu überfüllten Zügen führen, was für die Fahrgäste höchst ärgerlich und nicht akzeptabel sei. In Anbetracht der Umstände sei das Ministerium zufrieden mit dem Anlauf des neuen Fahrplans.

Dauer

Verkehrsclub fordert Verbesserungen

Der Vorstand des Verkehrsclubs VCD für Schwäbisch Hall, Heilbronn und Hohenlohe, Hans-Martin Sauter, fordert vom Verkehrsministerium Verbesserungen am Zug-Fahrplan. Der neue Plan gilt seit Mitte Dezember und sorgt besonders zu den Hauptverkehrszeiten für Ärger.

"Wir fordern, dass dieses Fahrplankonzept überarbeitet werden muss, und zwar schnell! (...) Die Kapazitätsprobleme müssen gelöst werden. Und dann muss alles, was versprochen worden ist - von W-LAN über Pünktlichkeit und so weiter - (...) umgesetzt werden."

Hans-Martin Sauter, Vorstand des Verkehrsclubs VCD
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