Eine S-Bahn mit Anzeige Kein Zustieg Streik DB Dezember 2018 (Foto: SWR, Jürgen Härpfer)

Mobilitätsmix der Zukunft in Heilbronn-Franken Zum Fahrplanwechsel: Vom E-Scooter bis zu Car-Sharing

Stundenlang im Stau stehen - viele Pendler kennen das Problem und sind genervt. Die Politik setzt unter anderem auf ein Konzept: ein Mobilitätsmix vom geliehenen E-Scooter oder E-Bike über Bus sowie Bahn und Car-Sharing.

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Es ist Fahrplanwechsel, auch in der Region Heilbronn-Franken. Heißt für viele Bahnpendler: Neuerungen und Umstellungen. Nicht immer läuft bei Bahn und Co. alles reibungslos. Manch einer überlegt es sich immer wieder aufs Neue, ob er nicht auf das eigene Auto umsteigt. Das versucht die Politik zu verhindern.

Ein mögliches Mittel gegen das eigene Auto: ein Mobiltätsmix, der Staus verhindert - vom geliehenen E-Scooter oder E-Bike über Bus sowie Bahn und Car-Sharing. Wobei dieser in Heilbronn beispielsweise noch nicht ganz bis in jede Ecke funktioniert – zumindest für die spontanen Nutzer.

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Wirrwarr an Anbietern und Zahlungsmodalitäten

Car-Sharing beispielsweise ist aber in Heilbronn bereits angekommen: Der Nutzer bekommt nach der Anmeldung eine Karte, mit der er das Auto öffnen kann. In einer Pin-geschützten Vorrichtung liegt der Schlüssel. Die Zahl von 14 Fahrzeugen des Anbieters "Stadtmobil" ist in Heilbronn vergleichsweise bescheiden. Noch! Denn die Nachfrage steigt.

In Heilbronn betreibt unter anderem auch der Energieversorger ZEAG Car-Sharing. Beide kooperieren mit dem Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr (HNV). Damit soll so etwas wie ein Mobilitätsmix möglich werden, allerdings nur für diejenigen, die HNV-Abonnenten sind.

SWR-Reporter Jens Nising hat sich beim Car-Sharing angemeldet - mit einer Karte kann man das Auto aufmachen (Foto: SWR)
SWR-Reporter Jens Nising hat sich beim Car-Sharing angemeldet - mit einer Karte kann man das Auto aufmachen

Die Zukunft könnte sein, dass alles in einer Hand liegt, also: Bus, Bahn, Car-Sharing, Fahrrad, E-Tretroller und anderes. Hier gibt es bereits erste Pilotversuche vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen mit einer App. Das aber ist noch Zukunftsmusik, da viele verschiedene Unternehmen unter einen Hut gebracht werden müssen.

Flächendeckendes schnelles Internet

Abhilfe gegen das Verkehrschaos würde eine ganz andere Idee schaffen, findet Bürgermeister Nico Morast in Massenbachhausen (Kreis Heilbronn): flächendeckendes schnelles Internet. So könnten die Menschen von zuhause aus arbeiten und müssten sich gar nicht erst Gedanken machen, mit welchen Fortbewegungsmitteln sie zur Arbeit kämen.

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