Astronaut Alexander Gerst führt auf der Internationalen Raumstation ISS ein Experiment von SpaceTex & Metabolic Space durch (Foto: picture-alliance / dpa, ESA/Alexander Gerst/dpa)

Künzelsauer bleibt möglicherweise länger im All Notlandung von Gersts Nachfolger

Der Künzelsauer Astronaut Alexander Gerst wird seine ISS-Mission, die zunächst bis Dezember geplant ist, möglicherweise verlängern müssen. Grund ist der Fehlstart einer Sojus-Rakete.

Mit der Sojus-Rakete sollten Gersts Nachfolger und ein weitere Astronaut ab Donnerstag zur ISS fliegen sollten. Die Männer konnten in ihrer Raumkapsel unverletzt notlanden.

Rückschlag für bemannte Raumfahrt

Die gute Nachricht des Tages war: Die Crew der Sojus hat überlebt und ist offenbar in guter Verfassung. Trotzdem ist der Absturz ein herber Rückschlag für die bemannte Raumfahrt.

Gerst bleibt möglicherweise länger

Der amtierende ISS-Kommandant Alexander Gerst aus Künzelsau (Hohenlohekreis) wird nun womöglich länger bleiben müssen. Wie ESA-Chef Manfred Wörner mitteilte, sei dies problemlos möglich. Erst müsse die Absturzursache geklärt werden.

Für Gerst bedeutet das aber auch Krisenmanagement. Der Betrieb der ISS muss jetzt zunächst zu dritt aufrecht erhalten werden. Da bleibt nicht viel Zeit für Experimente.

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