Dübel: Die Würth-Tochter "Toge" stellt Dübel her, die marode Brücken stabilisieren sollen. Damit kann eine anstehende Sanierung hinausgezögert werden. (Foto: SWR)

Künzelsauer Unternehmen legt zu Würth steigert Umsatz im ersten Halbjahr deutlich

Die Würth-Gruppe mit Sitz in Künzelsau (Hohenlohekreis) hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr ihren Umsatz um 5,2 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro gesteigert.

Vor allem im europäischen Ausland legte der Weltmarktführer für Befestigungs- und Montagetechnik deutlich zu. In Südeuropa erzielten die Gesellschaften der Gruppe mit knapp 12 Prozent die höchsten Zuwachsraten, aber auch die deutsche Gruppe legte um knapp 4 Prozentpunkte zu.

Hohe Rohstoffpreise mindern Betriebsergebnis

Wachstumsmotor war im ersten Halbjahr vor allem der Elektrogroßhandel - begünstigt auch durch Zukäufe weiterer Unternehmen - heißt es. Diese Ausgaben und die hohen Rohstoffpreise belasteten allerdings das Betriebsergebnis, das im ersten Halbjahr mit 340 Millionen rund 60 Millionen unter dem Vorjahresniveau liegt.

Aktuell arbeiten rund 77.800 Menschen bei Würth. Das sind über 740 mehr als Ende des vergangenen Jahres.

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