Reinhold Würth (Foto: SWR, Anno Palumbo)

Gründer von Weltunternehmen für Befestigungstechnik Würth kann sich Rückzug aus dem Konzern vorstellen

Der Künzelsauer Schrauben-Milliardär Reinhold Würth hat jetzt seinen Abschied von der Würth-Gruppe in Aussicht gestellt. Er denke über einen baldigen Rückzug nach, sagte er in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung.

Laut dem Bericht der Zeitung in der Samstagsausgabe könnte Reinhold Würth schon im Herbst dieses Jahres aus der Künzelsauer Würth-Gruppe ausscheiden. Als Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats steht der 84-Jährige immer noch an der Spitze seines Weltkonzerns für Befestigungstechnik mit 78.000 Mitarbeitern.

Würth: "Betriebsrat kostet Millionen"

Sein Leben habe er dem Unternehmen geopfert, sagte Würth. 70 Jahre Arbeit seien nun genug. Im Interview haderte er auch mit der Gründung eines Betriebsrats. Er hätte zwar nichts dagegen, künftig werde aber alles länger dauern und Millionen kosten, sagte er. Bisher habe der Vertrauensrat schnell und unbürokratisch entschieden.

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