Grenzkontrollen nach dem Anschlag in Straßburg (Foto: picture-alliance / dpa)

Hohenloher Europaabgeordnete in Straßburg Gebhardt nach Anschlag: "Niemanden gefährden"

Nach dem Anschlag in Straßburg warnt die deutsche Polizei vor Reisen nach Straßburg. Auch die Hohenloher Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt hat vor Ort die Geschehnisse mitbekommen.

Evelyne Gebhardt (SPD) ist momentan in Straßburg und sichtlich bewegt von den Geschehnissen vor Ort. Auch sie war von der verhängten Ausgangssperre betroffen und blieb im Hotel. Sie habe sich Sorgen um die Menschen gemacht.

Besuchergruppe aus Schwäbisch Hall abgesagt

Einer Besuchergruppe aus Schwäbisch Hall, die sie am Mittwoch hätte empfangen sollen, habe sie abgesagt. Sie wolle "niemanden gefährden", weil der Täter noch frei herumlaufe, so Gebhardt.

Auch auf die Region Heilbronn-Franken hat der Anschlag Auswirkungen. SWR-Reporterin Judith Bühler berichtet:

Dauer

"Als ich im Hotel ankam, waren sehr, sehr viele Menschen in der Hotelhalle, die wegen der Absperrungen nicht weiter konnten. Ich habe auch mit einem Herrn geredet und der hat gesagt: Ich wohne zwei Straßen weiter und komme nicht nach Hause. Meine Mitarbeiter waren leider noch im Parlament zu dem Zeitpunkt und sind erst gegen halb drei dort rausgekommen, weil es eine Ausgangsperre gab."

Evelyne Gebhardt, Hohenloher SPD-Europaabgeordnete

Die Menschen kommen wieder aus den Häusern

Mittlerweile sei in Straßburg nicht mehr alles lahmgelegt, so die Europaabgeordnete. Die Tram fahre wieder, die Menschen seien wieder auf den Straßen unterwegs.

Ein Mann hatte am Dienstagabend in der Nähe des Weihnachtsmarktes in Straßburg mehrere Menschen erschossen und weitere verletzt. Derzeit fahndet die Polizei weiter nach dem flüchtigen Täter.

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