Ein Kaugummi klebt an der Sohle eines Schuhs (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/Peter Steffen/dpa)

Höhere Strafen nach Übergangsfrist Stadt Heilbronn bittet Müllsünder zur Kasse

Seit Samstag wird es für Müllsünder in Heilbronn ernst: Die Stadt setzt jetzt die erhöhte Bußgeldregelung um. Bislang galt eine Übergangsfrist, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wer beispielsweise eine Zigarettenkippe auf den Boden wirft, einen Kaugummi ausspuckt oder ein Taschentuch fallen lässt und erwischt wird, der zahlt künftig 70 Euro. Auch wer spuckt, uriniert oder die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht ordnungsgemäß entsorgt, wird stärker zur Kasse gebeten und muss 70 Euro zahlen.

Stadt will Aufenthaltsqualität verbessern

Bisher musste dafür zwischen 20 und 50 Euro gezahlt werden. Durch die höheren Bußgelder erhofft sich die Stadt eine abschreckende Wirkung, um das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

STAND