Blütenpracht bei den Weinsberger Rosenkulturen (Foto: SWR)

Hitzesommer zeigt Auswirkungen Unterländer Gärtnereien fürchten Umsatzeinbußen

Die Gärtnereien im Kreis Heilbronn rechnen dieses Jahr teilweise mit Umsatzeinbußen zwischen 15 und 25 Prozent. Grund sind die Wetterkapriolen.

Der heiße Sommer macht nicht nur Landwirten, sondern auch Gärtnern in der Region zu schaffen. Wegen der Hitze blieben die Kunden fern, sagte Volker Kutofsky von den Weinsberger Rosenkulturen (Kreis Heilbronn) dem SWR.

Volker Kutofsky von den Weinsberger Rosenkulturen zeigt die Sorte "Charisma" (Foto: SWR)
Volker Kutofsky von den Weinsberger Rosenkulturen zeigt die Sorte "Charisma"

"Der Klimawandel birgt viele Risiken für uns, da steigt bei uns Gärtnern immer mehr die Angst des Totalausfalls und somit wird das Geschäft immer schwieriger. Bei Hitzewellen, wie wir sie jetzt hatten, ist in der Gärtnerei sehr wenig los. Jeder Kunde weiß, wenn ich jetzt eine Pflanze kaufe, muss ich sehr viel gießen und das Anwachsrisiko steigt enorm."

Volker Kutofsky, Rosenkulturen Weinsberg

Hitzeschäden gäbe es in seiner Gärtnerei nur im Schnittrosenbereich. Dort seien bei einigen Pflanzen die Blütenblätter regelrecht verbrannt. Der Klimawandel berge für die Gärtnereien unkalkulierbare Risiken. Gemildert würden die Verluste bei einigen Betrieben durch die Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn, auf der sie aktiv seien

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