Front von einem e-Audi mit Ladedeckel (Symbol) (Foto: SWR, Nicole Heidrich)

Heilbronner OB optimistisch Regionale Wirtschaft stark genug für Krise

Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD) hält die Wirtschaft in der Region für stark genug, die Krise in der Automobil-Industrie zu überstehen. Er sei eher optimistisch, sagte er dem SWR Studio Heilbronn.

Die Situation sei nicht vergleichbar mit den 1970er-Jahren, als tatsächlich die Schließung des Audi-Werks Neckarsulm im Raum stand. Das habe man heute nicht zu befürchten, so Mergel.

Auch Sorgen um Zulieferer

Der Heilbronner OB macht sich aber auch Sorgen um die Zulieferer. Da werde sich sicherlich in den nächsten Jahren etwas ändern.

Harry Mergel, Oberbürgermeister Heilbronn (Foto: SWR)
Harry Mergel, Oberbürgermeister von Heilbronn, bei einem Besuch im SWR Studio Heilbronn

"Ich sage aber auch, die Region ist sehr breit aufgestellt, wir sind heute nicht mehr ganz so abhängig von einer Industriesparte. Aber natürlich hoffe ich, dass die Krise in der Automobil-Industrie bald überwunden wird und hier in der Region dann die positive Entwicklung weitergeht."

Harry Mergel, Oberbürgermeister von Heilbronn

Zukunft mit Wasserstoff und Brennstoffzelle

Mergel sieht Wasserstoff und die Brennstoffzelle als Zukunftstechnologie für das Audi-Werk in Neckarsulm.

"Wir können nicht erwarten, ich denke das ist kein Geheimnis, dass wir jetzt, was E-Mobilität betrifft, einen Schwerpunkt in Neckarsulm finden werden. Aber ich denke, zumindest mittelfristig ist das Werk gesichert."

Harry Mergel, Oberbürgermeister von Heilbronn

Bei Audi in Neckarsulm wird am Wasserstoffantrieb als Zukunftstechnologie gearbeitet.  Das VW-konzernweite Entwicklungszentrum für die Brennstoffzelle ist dort angesiedelt.

Mergel glaubt, dass man auch im Konzern erkannt habe, welches Potenzial Neckarsulm in dieser Antriebsfrage biete. Er kann sich vorstellen, dass dies sicherlich ein Modul des zukünftigen Standorts Neckarsulm sein wird.

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