Winfried Kretschmann bei der Rede am Tag der Schöpfung (Foto: SWR)

Kretschmann würdigt kirchliches Umwelt-Engagement Ökumenischer Tag der Schöpfung auf der BUGA

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Freitagnachmittag auf der Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn den Ökumenischen Tag der Schöpfung feierlich eröffnet.

Dabei würdigte Kretschmann (Grüne) das kirchliche Engagement für die Umwelt.

"Um die Schöpfung Gottes zu bewahren, brauchen wir die Impulse der Kirchen, wo und wie Nachhaltigkeit noch stärker unser gesellschaftliches Miteinander und unsere politischen Entscheidungen prägen kann."

Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Laut Veranstalter waren rund 1.000 Menschen gekommen, um Kretschmanns Eröffnungsrede zu hören. Der Ministerpräsident bezeichnete die Umwelt-Aktivistin Greta Thunberg als ein Beispiel dafür, dass jeder etwas tun könne und dies dann auch Auswirkungen auf die Politik haben könne. Es gelte mit Blick auf die Umwelt, "umzudenken, langfristig zu denken und neu zu denken".

Motto "Salz der Erde"

Der Tag steht unter dem Motto "Salz der Erde", ein Motto mit zwei Komponenten, so Verena Hammes von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).

"Einmal natürlich das berühmte Bibelwort von Jesu Christi, und damit unser Auftrag, die Welt ein Stück weit würziger zu machen, und zum anderem passt es wunderbar zu Heilbronn, weil es die vielen Salzvorkommen hier in der Region gibt."

Verena Hammes von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland

Zum zehnjährigen Bestehen des Tages der Schöpfung hatte die ACK die Veranstaltung erstmals in ein größeres Event integriert.

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