Eine gelbe Weste mit der Aufschrift "Ohne uns kein Geschäft" (Foto: SWR)

Gewerkschaft fordert mehr Geld Warnstreik bei Kaufland in Heilbronn

Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten von Kaufland am Freitag zum Warnstreik aufgerufen. Am Vormittag trafen sich die Beschäftigten am Gewerkschaftshaus in Heilbronn.

Rund 150 Beschäftigte der Neckarsulmer Kaufland-Kette haben sich am Freitag am Warnstreik der Gewerkschaft ver.di beteiligt. Mitarbeiter aus den Filialen Künzelsau, Heilbronn-Böckingen, Bad Friedrichshall und Bad Rappenau haben ihre Arbeit niedergelegt und sich bereits früh am Morgen mit Warnwesten und Trillerpfeifen vor die Filialen gestellt.

Viele Menschen mit gelben Westen sitzen in einem großen Saal (Foto: SWR, Catharin Reinmuth)
Mitarbeiter im Streiklokal im Gespräch Catharin Reinmuth

Mindestens 160 Euro mehr Lohn

Hintergrund der Warnstreiks sind die Fortsetzungen der Tarifverhandlungen für die insgesamt 120.000 Beschäftigten im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel. Die finden am Freitag in Korntal-Münchingen statt.

Gemeinsam mit ver.di fordern die Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 160 Euro, so Gewerkschaftssekretärin Caroline Kirchhoff. Gibt es keine Einigung im Tarifstreit, wird ver.di weitere Warnstreiks vorbereiten.

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