Auf der Karlsfurtebene zwischen Öhringen und Waldenburg (Hohenlohekreis) soll ein Wimdpark entstehen (Foto: SWR)

Erörterungstermin in Öhringen Diskussion um umstrittenen Windpark Karlsfurtebene

In Öhringen war am Montag ein Erörterungstermin für den umstrittenen Windpark Karlsfurtebene. Das Unternehmen Abo Wind mit Sitz in Wiesbaden will im Hohenloher Land insgesamt neun Windräder bauen.

Angeblich Strom für 26.000 Haushalte

Befürworter und Gegner des umstrittenen Windparks Karlsfurtebene zwischen Öhringen und Waldenburg (beides Hohenlohekreis) tauschten erneut ihre Positionen aus.

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So warf der Rechtsanwalt der Windkraftgegner dem Landratsamt Künzelsau vor, Unterlagen vorzuenthalten. Er stellte zudem die Frage, ob der Versammlungsleiter befangen sei. Windkraftgegner haben ihre Zweifel an der Kompetenz des Landratsamts vorgetragen und an der Redlichkeit des Unternehmens.

Die Positionen sind klar: Es gibt dort genug Wind, heißt es von Seiten des Investors. Mit dem Strom, der dort produziert werden kann, könnten 26.000 Haushalte versorgt werden.

Gegner haben Gemeinnützigkeit beantragt

Das Hauptargument der Gegner: Der Windpark läge mitten in einem Erholungsgebiet. Sie haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen und die Gemeinnützigkeit beantragt. So könnten sie Spenden sammeln und einen Rechtsanwalt bezahlen. Unter anderem rufen die Gegner im Internet dazu auf, in der Umgebung einen Rotmilan zu finden, um den Windpark zu stoppen. Sie haben innerhalb von vier Monaten mehr als 500 Unterschriften gesammelt.

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