Ein Kleinflugzeug ist am Donnerstagabend in der Leutasch in Tirol im Wettersteingebirge abgestürzt (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Zeitungsfoto.At/APA/dpa)

Kleinflugzeug auf dem Weg nach Schwäbisch Hall abgestürzt Pilot soll sich nicht an Flugroute gehalten haben

Bei einem Kleinflugzeug-Absturz in den Tiroler Alpen sind drei Männer gestorben - wohl alle aus Baden-Württemberg. Medien zufolge soll der Pilot die vorgegebene Route missachtet haben.

Der Pilot des aus Deutschland stammenden Kleinflugzeugs, das am Donnerstagabend im Tiroler Leutasch abgestürzt ist, soll sich österreichischen Medienberichten zufolge nicht an die vorgegebene Flugroute gehalten haben. "Wäre er auf Kurs geblieben, hätte er in Tirol in der vorgegebenen Höhe von 5.500 Fuß (1.700 Meter) sicher passieren können", zitieren Zeitungen am Samstag Klaus Hohenauer von der Luftfahrtbehörde der Landesverkehrsabteilung. Das Flugzeug sei nach Westen abgedriftet und habe daher das knapp 3.000 Meter hohe Wettersteingebirge nicht passieren können. Der Pilot habe keine Möglichkeit gehabt, über das Gebirgsmassiv zu fliegen. Die Polizei bestätigte diese Darstellung zunächst nicht.

Flugzeug war Richtung Schwäbisch Hall unterwegs

Bei dem Absturz am Donnerstagnachmittag in der Nähe der deutschen Grenze waren alle drei Insassen gestorben. Sie kamen wohl alle aus Baden-Württemberg, teilte das Innenministerium in Stuttgart mit. Ihr Flug begann im italienischen Montichiari unweit des Gardasees, ihr Reiseziel war Schwäbisch Hall. Den Angaben zufolge waren die Männer 72, 57 und 56 Jahre alt. Ihre Leichen wurden laut Tiroler Polizei am Freitag geborgen und ins Tal gebracht.

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