Buntes Klassenzimmer (Foto: SWR)

Die Bundesgartenschau als Bildungsstätte "Buntes Klassenzimmer" auf BUGA gut besucht

Über 1.500 Buchungen mit etwa 40.000 Schülern haben bereits am "Bunten Klassenzimmer" auf der Bundesgartenschau (BUGA) teilgenommen, teilen die Verantwortlichen mit. Das naturpädagogische Programm sei damit ein großer Erfolg.

"Schlau mit der Bundesgartenschau" – das ist das Ziel des Bunten Klassenzimmers auf der Bundesgartenschau in Heilbronn. Das Projekt ist ein außerschulischer Lernort für Kindergartengruppen und Schulklassen und hatte auch während der Ferien geöffnet. Zum offiziellen Beginn des Schuljahres wird das Angebot nochmals verstärkt genutzt. 

„Wir sind sehr zufrieden. Aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn war wohl jede Schule jetzt mindestens einmal da - das freut mich sehr. Wir haben über 1.500 Buchungen - das sind circa 40.000 Schüler, die daran teilgenommen haben.“

Katharina Wiemer, BUGA-Pädagogin

Apfelversuch öffnet Augen

Versteckt zwischen Hecken – da verbirgt sie sich, die "genetische Schatzkammer", die zum Bunten Klassenzimmer der Bundesgartenschau gehört. Und dort, mitten im Grünen, zwischen kleinen Obstbäumen steht eine Gruppe Fünfjähriger und schaut mit großen Augen zur Heilbronner Streuobstpädagogin Sabine Schönfeld hoch. Sie macht mit den Kindern einen Apfelversuch, bei dem die Kinder unterschiedliche Sorten testen können.

Dauer

Beim Vergleich der Äpfel von der Streuobstwiese mit gekauften Supermarktäpfeln fällt sofort das unterschiedliche Aussehen ins Auge. Die buckligen Äpfel von der Streuobstwiese werden von den Kindern zuerst nicht angenommen. Aber die ersten Berührungsängste verlieren die Kinder schnell.

Viele Themen werden vermittelt

Das Thema Nachhaltigkeit ist nur eines der Themen, welches den Kindern und Schülern nahegebracht werden soll, so die Pädagogin Catharina Wiemer. Von Natur und Umwelt bis hin zu Technik, Architektur und Gesundheit bietet das Bunte Klassenzimmer ein breit gefächertes Angebot. Und das komme an bei den Schulen und Kindergärten der Region. Catharina Wiemer und ihre Kollegin sind praktisch im Dauereinsatz.

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