Bundesgartschau 2019 in Heilbronn Mal sehen, was wächst: Blackbox-Gardening

Gärtnern kann so spannend sein: Ein paar Pflanzen setzen und dann nicht wissen, was passiert. Dieses "Blackbox-Gardening" wird auch auf dem BUGA-Gelände in Heilbronn ausprobiert.

Erfunden wurde Blackbox-Gardening von Jonas Reif, einem früheren Redakteur einer Garten-Fachzeitschrift. Derzeit ist er auf dem Bundesgartenschaugelände in Heilbronn aktiv.

Er hat einige Kisten mit Pflanzen mitgebracht. Akeleien sind da zum Beispiel drin und Euphorbien - Pflanzen, die in der Lage sind, sich über Samen selbst zu verbreiten.

Dauer

Beete aus Dynamik und Zufall

Blackbock Gardening ist nämlich ein Prinzip der Gartengestaltung, welches stark auf selbst versamende Pflanzen setzt. Durch Dynamik und Zufall wandelt sich das Erscheinungsbild des Gartens und Pflanzen finden von selbst einen geeigneten Standort.

"Sie benötigen nur wenige Initialpflanzen und vor allem Samen. Dann heißt es beobachten und experimentieren, denn von nun an sucht sich jede Pflanze ihren Platz selbst. Sie greifen ein, wenn es Ihnen zu bunt wird oder wenn Sie das Ganze gestalterisch perfektionieren wollen. Ansonsten spielen Dynamik und Zufall eine bedeutende Rolle."

Jonas Reif, Erfinder von Blackbox-Gardening

Das Konzept gefiel Julia Hagemeister von der Bundesgartenschaugesellschaft. Sie hat Jonas Reif gefragt, ob er mit dem Blackbox-Gardening bei der BUGA mitmachen will. Eine Fläche von 900 Quadratmetern steht Reif nun zur Verfügung.

Zurück zur Natur liegt im Trend – auch auf der Bundesgartenschau in Heilbronn.

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