Gerichtsurteil zu bandenmäßigem Betrug Haftstrafe für falsche Polizistin in Heilbronn

Eine Frau, die sich als Polizeibeamtin ausgegeben hat, wurde am Freitag wegen bandenmäßigen Betrugs vom Heilbronner Amtsgericht zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.

Gerichtssaal in Heilbronn während des Gerichtsprozesses "Falsche Polizistin". Eine Frau sitzt auf der Anklagebank (Foto: SWR)
Die Angeklagte hat sich als Polizeibeamtin ausgegeben

Zwei Fälle hat die mehrfach einschlägig wegen Betrugs vorbestrafte 37-Jährige gestanden. Über 100.000 Euro hat sie in diesen beiden Fällen ergaunert. Sie gehörte einer international agierenden Telefon-Betrügerbande an.

Per Facebook habe sie die Drahtzieher, die in der Türkei sitzen, kennengelernt und auch mit ihnen kommuniziert. Deren Masche: bei älteren Menschen anrufen, sich als Polizisten ausgeben, vor angeblichen Einbrüchen warnen und sie auffordern, Wertsachen und Geld zur Verwahrung an die Polizei zu übergeben. Die Verurteilte gab zu, das Geld dann abgeholt zu haben.

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