Alexander Gerst schießt regelmäßig Fotos aus dem All - wie hier bei seiner ersten Mission 2014 (Foto: picture-alliance / dpa, Alexander Gerst/Esa)

Künzelsauer "Astro-Alex" auf Twitter und Co. Wenn Grußbotschaften durchs All schwirren

Am Donnerstag hat die Stadt Künzelsau mit "ihrem" Astronauten Alexander Gerst telefoniert. Die hohenloher Erdlinge sind nicht die einzigen, die Grußbotschaften durchs All schicken.

Er schwebt hoch oben in Sphären, von denen die meisten nur träumen können: der Künzelsauer Astronaut Alexander Gerst. Anfang Juni ist er zu seiner Mission "Horizons" aufgebrochen. Seitdem arbeitet er auf der Internationalen Raumstation (ISS) an Experimenten - und seinen Botschaften aus dem All.

Bewunderer des Blauen Planeten

Wer schon den ersten Aufenthalt von "Astro-Alex" in der Schwerelosigkeit verfolgt hat, weiß: Der 42-jährige Geophysiker ist ein leidenschaftlicher Bewunderer des blauen Planeten. Und daran lässt er auch die Menschen weltweit gerne teilhaben - mit vielen Bildern und Botschaften auf seinen Social-Media-Kanälen.

Alexander Gerst blickt während seines ersten Fluges mit der Internationalen Raumstation ISS durch ein Fenster in der Kuppel auf die Erde  (Foto: picture-alliance / dpa, Nasa)
Alexander Gerst blickt während seines ersten Fluges mit der Internationalen Raumstation ISS durch ein Fenster in der Kuppel auf die Erde (Archiv) Nasa

Regelmäßig twittert der Hohenloher unter dem Namen "Astro_Alex" Fotos, Erlebnisse, Gedanken oder einfach nur kleine Grußbotschaften.

So berichtete Gerst beispielsweise über sein "erstes Konzert im Leben" - und das gleich mit der Band Kraftwerk. In Videos zeigt er Arbeit und Alltag. Auch seine Forschungen kommen nicht zu kurz, wenn er versucht, Fragen zu beantworten wie: Wie schätzt der Mensch Zeit ab - und wie schnell vergeht sie während eines Raumfluges? Wieviel Stickoxid atmet der Mensch aus?

Ausblick auf zukünftige Reiseziele

Fotos, auf denen die ISS über den Nachthimmel Deutschlands zieht oder über Reisezielen schwebt, wie das Kaspische Meer, dürfen auch nicht fehlen.

Regelmäßig sendet Asto-Alex Grußbotschaften. Da ist er aber nicht der einzige: Auch die Stadt Künzelsau will beim Live-Call am Donnerstag eine Botschaft durchs All schicken. Die geht diesmal an den Künzelsauer Astronauten und Ehrenbürger selbst: Mit bunten Pappschildern soll "Hallo Alex" ins All schwirren. Dabei halten die teilnehmenden Besucher ihre Pappe in die Luft, ähnlich einer Choreografie in einem Fußballstadion, heißt es von Seiten der Stadt. Dann ist der Schriftzug zu sehen.

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