Ein Zug von GoAhead am Bahnhof Möckmühl Oktober 2020 (Foto: SWR, Jürgen Härpfer)

Viele Details noch unklar

49-Euro-Ticket: Verkehrsbetriebe erwarten mehr Abonnenten

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Die Verkehrsbetriebe in Heilbronn-Franken erwarten zum Start des 49-Euro-Tickets mehr ÖPNV-Nutzer. Der Main-Tauber-Kreis ist aber zwiegespalten.

Zum Start des 49-Euro-Tickets rechnen die Verkehrsbetriebe in Heilbronn-Franken mit mehr Abonnentinnen und Abonnenten. Der Preis sei so attraktiv, dass man auf jeden Fall mit mehr Kunden rechne, sagt der Geschäftsführer der Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehr GmbH (HNV) Gerhard Gross.

Neben dem Preis sei auch die deutschlandweite Gültigkeit ein Argument, so Gross. Deswegen glaubt er auch, dass Gelegenheitskunden zu Dauerkunden würden. Allerdings werde die Nachfrage nicht an die aus dem Sommer herankommen, als der Preis bei 9 Euro lag.

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Noch viele Fragezeichen

Das größte Fragezeichen, nachdem sich Bund und Länder am Mittwoch auf eine Finanzierung geeinigt haben, ist wohl das Startdatum. Es ist nicht klar, ob das Ticket direkt zum Jahreswechsel oder womöglich erst zum März verfügbar sein wird. Gerhard Gross wünscht sich außerdem noch Details zum digitalen Vertrieb und dazu, wie es mit monatlichen Abokündigungen genau aussehen soll.

Main-Tauber-Kreis: Gefühle sind zwiespältig

Auch der Main-Tauber-Kreis freut sich erst einmal über ein solches Ticket, mit dem der Nahverkehr günstig und niedrigschwellig genutzt werden kann. Pressesprecher Markus Moll sagte dem SWR, es besteht die Hoffnung, dass dadurch der Regionalbahnverkehr zwischen Lauda und Osterburken (Neckar-Odenwald-Kreis) stärker genutzt wird. Das sei wichtig für die dauerhafte Erhaltung des Stundentakts. Auf der anderen Seite gebe es die Sorge, dass die Investitionsmaßnahmen durch das günstige Ticket womöglich zu kurz kommen könnten. Die seien aber - gerade auch auf der Strecke, etwa am Bahnhof in Königshofen, wo das zweite Bahngleis wieder in Betrieb genommen werden sollte - notwendig, so Moll weiter.

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