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Die Arbeitgeber des baden-württembergischen Einzelhandels lehnen die Tarif-Forderung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi als "völlig utopisch“ ab. Die Forderung von unter anderem 4,5 Prozent mehr Geld sei eine "völlig realitätsfremde Forderung für die beginnende Tarifrunde unter Pandemiebedingungen“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes Baden-Württemberg Sabine Hagmann. Die Verdi-Forderungen trügen der aktuellen wirtschaftlichen Lage des Einzelhandels in keiner Weise Rechnung. Die Gewerkschaft fordert neben den 4,5 Prozent mehr Lohn weitere 45 Euro und eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 Euro. Außerdem verlangt sie einen tariflichen Mindestlohn von 12,50 Euro. Verdi verweist darauf, dass der Einzelhandel insgesamt kräftige Umsatz- und Gewinnsteigerungen erreiche, wenn auch ungleich verteilt.

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