Baden-Württemberg

Landes-Aufnahmeprogramm für Menschen aus Afghanistan gefordert

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Der Landesvorsitze der Grünen, Oliver Hildenbrand, hat in einem am Freitag veröffentlichten Positionspapier ein Landes-Aufnahmeprogramm für Menschen aus Afghanistan ins Gespräch gebracht. Baden-Württemberg könne wie im Jahr 2013 mit einem eigenen Landesprogramm Familienzusammenführungen ermöglichen und insbesondere Menschen aufnehmen, die Angehörige im Land haben, so Hildenbrand. Der Grünen-Landesvorsitzende berichtet von zahlreichen Anfragen verzweifelter Menschen, deren Angehörige in Afghanistan in größter Gefahr seien. CDU-Innenminister Thomas Strobl verweist dagegen auf die Beratungen der Innenministerkonferenzen in dieser Woche. Es gebe den klaren Konsens, dass der Bund sich um Ortskräfte und besonders gefährdete Personen kümmere. Anschließend würden sie auf die Länder verteilt. Migrations-Staatssekretär Siegfried Lorek (CDU) sagte dem SWR, am Freitag würden mit einer sechsköpfigen Familie erstmals Evakuierte aus Afghanistan in Baden-Württemberg ankommen.

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