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Im vergangenen Jahr haben sich in Baden-Württemberg 1.376 gleichgeschlechtliche Paare das Jawort gegeben. Das waren rund 2,5 Prozent der insgesamt 54.613 Eheschließungen, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mit. Frauen und Männer liegen bei der Homo-Ehe fast gleichauf: 701 weibliche Paare und 675 männliche Paare gingen 2019 den Bund fürs Leben ein. Die Möglichkeit der Eheschließung für Gleichgeschlechtliche gibt es seit Oktober 2017. Wer zuvor schon seine Lebenspartnerschaft eingetragen hatte, kann sie nachträglich in eine Ehe umwandeln lassen. Von dieser Möglichkeit machten im vergangenen Jahr 452 Paare Gebrauch, 924 Ehen wurden neu geschlossen. Die Statistiker beobachten bei diesem Thema ein starkes Stadt-Land-Gefälle. Während in Mannheim jede 12. und in Stuttgart jede 19. Ehe gleichgeschlechtliche Partner hatte, war es in den ländlichen Kreisen Sigmaringen, Biberach, Tuttlingen und dem Main-Tauber-Kreis nicht einmal jede hundertste.

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