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Im Kreis Konstanz gibt es einen zweiten Fall von Vogelgrippe. Laut Landratsamt wurde das Virus bei einer Krähe in Radolfzell nachgewiesen, wie bei dem verendeten Schwan, der kürzlich Konstanz gefunden wurde.

Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte den Anfangsverdacht des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts in Freiburg: Die flugunfähige Krähe, die in Radolfzell gefunden und zum Veterinäramt gebracht worden war, war mit dem hochansteckenden H5N5-Virus infiziert.

Vogelgrippe für Tiere meist tödlich

Das Vogelgrippevirus, auch Geflügelpest genannt, ist für den Menschen ungefährlich, für Tiere jedoch meist tödlich. Es wird aktuell überwiegend bei Wasser- und Greifvögeln nachgewiesen. Neben dem verendeten Schwan in Konstanz war das Virus Ende Dezember auch bei einem Mäusebussard bei Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) festgestellt worden.

Stallpflicht um weitere Virusverbreitung zu vermeiden

Für die Tiere von Geflügelhaltern gilt laut Allgemeinverfügung Stallpflicht, Kontakte mit Wildvögeln müssen verhindert werden. Bürgerinnen und Bürger sollten tote oder kranke Tiere den jeweiligen Städten und Gemeinden melden, so das Konstanzer Landratsamt.

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