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Der Autozulieferer ZF schließt nach Ostern vorübergehend eines seiner Werke in Friedrichshafen. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher dem SWR. Hintergrund ist die Corona-Krise.

Eingestellt wird die Produktion im ZF-Werk 2 am Stammsitz des Unternehmens in Friedrichshafen. Dort werden unter anderem Getriebe für Nutzfahrzeuge montiert. Im Werk 1 werde teilweise weitergearbeitet, so der ZF-Sprecher. Allerdings unter Einhaltung spezieller Vorschriften, die die Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen sollen.

Rückgang der Nachfrage

Deutschlandweit sind nach Angaben des Unternehmens nach Ostern dann rund 80 Prozent der 50.000 Beschäftigten von Kurzarbeit betroffen. Der Autozulieferer, der weltweit 150.000 Mitarbeiter hat, leidet infolge der Corona-Krise unter einem starken Rückgang der Nachfrage, viele Autohersteller haben ihre Produktion gedrosselt oder eingestellt. Außerdem fehlt es nach Angaben des Unternehmens an Material. Viele Zulieferteile kommen beispielsweise aus Italien – doch da steht die Wirtschaft wegen der Corona-Krise immer noch weitgehend still.

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