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Der Betriebsrat der ZF Friedrichshafen AG fordert vom Unternehmen eine bessere Zusammenarbeit beim Thema Sparmaßnahmen. Das teilte das Gremium nach einer Betriebsversammlung heute in Friedrichshafen mit. Bei den Sparprogrammen betreibe ZF bisher Flickschusterei, so Betriebsrat Franz-Josef Müller laut einer Mitteilung. Einzelne Schließtage von Werken zum Beispiel oder eine Reduzierung von 40-Stunden-Verträgen. Der Betriebsrat forderte die Geschäftsleitung auf, für das kommende Jahr ein Gesamtkonzept zu präsentieren. Nur so könnten die nötigen Einsparungen dann arbeitnehmerverträglich zusammen mit dem Betriebsrat auf den Weg gebracht werden. Dass ZF die Krise der Automobilbranche nicht ohne Einsparungen meistern kann, ist klar. Am Montag hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass zwar keine Stellen gestrichen werden, man Kurzarbeit aber nicht ausschließen könne. Zur Betriebsversammlung heute kamen 4.000 Mitarbeiter.

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