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Ein Zeppelin aus Friedrichshafen ist am Dienstag zum EM-Achtelfinale Deutschland gegen England über London unterwegs. Laut Zeppelin-Reederei ist die Besatzung des Luftschiffes wie gemacht für den Fußballklassiker.

Gesteuert wird der Zeppelin nämlich von der Pilotin Katharine Board, sie ist gebürtige Engländerin, und Pilot Fritz Günther, er ist Deutscher. Seit Monaten schon sind Werbeflüge des Zeppelin für einen Reifenhersteller über London geplant.

Freigabe der britischen Luftfahrtbehörde

Dass nun die EM-Partie Deutschland gegen England genau in diese Zeit fällt, und das Luftschiff 300 Meter über der Londoner City fliegen darf, sei "ein totaler Zufall und wir haben die Freigabe der britischen Luftfahrtbehörde", so die Reederei. Nur zur Wembley-Arena müsse 2,7 Kilometer Abstand eingehalten werden.

"Es wird sicher ein ganz besonderer Flug."

Starten wird der Zeppelin zu den geplanten Flügen am Dienstag und am Mittwoch vom französischen Calais aus. Denn aufgrund der Delta-Variante des Coronavirus hat sich der Luftschiff-Tross entschieden, nicht nach England zu reisen, sondern jeden Tag über den Ärmelkanal zu fliegen. Die Distanz ist für den Zeppelin kein Problem. Von Calais in Frankreich nach Dover in England ist es ungefähr so weit wie von Konstanz nach Bregenz über den Bodensee: etwa 40 Kilometer Luftlinie.

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