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Der Zeppelin Konzern Friedrichshafen hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz erzielt. Er lag bei 3,1 Milliarden Euro. Für 2020 erwartet das Unternehmen aber drastische Einschnitte.

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Sendezeit
18:00 Uhr
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SWR Fernsehen BW

Die Corona-Krise dürfte wesentliche Verschlechterungen bringen, teilte der Vorstandsvorsitzende der Zeppelin GmbH, Peter Gerstmann, per Videokonferenz mit. Das Unternehmen werde deshalb Kapazitäten anpassen, Kosten dämpfen und nur vorsichtig investieren. Gleichzeitig hoffe man, dass die stabile Baukonjunktur und die zusätzlichen Investitionen in die öffentliche Infrastruktur in Deutschland die erwarteten Umsatz- und Ertragsrückgänge durch die Corona-Pandemie und die Ölpreiskrise dämpfen. 

Die Bilanz für das vergangene Jahr präsentierte die Geschäftsführung mit großer Zufriedenheit.

"2019 war ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr: höchster Umsatz, beste Baumaschinenmesse "bauma" und größte Akquisition in unserer Firmengeschichte."

Peter Gerstmann, Vorstandsvorsitzender der Zeppelin GmbH

Man habe den Vertrieb, die Vermietung und Wartung von Baumaschinen vor allem in der EU weiter ausbauen können. Auch der Absatz von digitalen Lösungen für die Baubranche und von alternativen Antriebssystemen für Schiffe und Fähren sei gewachsen. Der Umsatz kletterte zum dritten Mal in Folge auf Rekordhöhe: 3,1 Milliarden Euro, 2018 waren es 2,9 Milliarden. Auch der Gewinn stieg, er betrug 134 Millionen Euro vor Steuern. Seit Jahresbeginn laufe das Geschäft auch in Nordeuropa, so Gerstmann.

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