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Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg ist mit dem Start der Fieberambulanz im ehemaligen Krankenhaus "14 Nothelfer" in Weingarten zufrieden. Sie untersucht seit Samstag mögliche Corona-Patienten. Rund 30 seien am Wochenende gekommen.

Ein Arzt und eine Helferin untersuchten die Patienten und seien gut zurechtgekommen, so die Kassenärztliche Vereinigung. 20 der Kranken wurden aufgrund ihrer Symptome auf das Coronavirus getestet. Die Ergebnisse liegen der Vereinigung noch nicht vor. Man beobachte nun, ob die Patientenzahlen steigen, dann müsse das Personal eventuell verstärkt werden.

Patienten werden vom Arzt überweisen

Im Gegensatz zu Corona-Testzentren werden in den Fieberambulanzen nicht nur Abstriche gemacht, die Patienten werden auch untersucht und behandelt. In die Fieberambulanz sollen nur Menschen kommen, die mögliche Corona-Symptome wie Fieber und Husten aufweisen, um sie aus normalen Arztpraxen herauszuhalten. Die Patienten werden vom Hausarzt oder vom ärztlichen Bereitschaftsdienst mit der Rufnummer 116117 geschickt.

"14 Nothelfer" wieder in Betrieb

In Weingarten wurde für die Fieberambulanz das erst zum Jahreswechsel geschlossene Krankenhaus "14 Nothelfer" wiedereröffnet. Untersucht wird dort unter der Woche von 15 bis 18 Uhr, an Wochenenden von 8 bis 19 Uhr. Weitere Fieberambulanzen gibt es auch in Friedrichshafen, Überlingen und Sigmaringen.

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