Nach dem Ende der Festspielsaison ruht das Bühnenbild zu "Rigoletto". (Foto: SWR, Bregenzer Festspiele)

Abbau des "Rigoletto"-Bühnenbildes beginnt

Bregenzer Festspiele enden mit Regenabsage

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Die Bregenzer Festspiele sind mit einer letzten "Rigoletto"-Aufführung, allerdings im Festspielhaus, zu Ende gegangen. Ein Großteil der Zuschauerinnen und Zuschauer musste nach Hause gehen.

Mehr als 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bekommen ihr Geld zurück. Lediglich 1.700 Menschen mit sogenannten Hauskarten der Kategorie 1 und 2 sahen eine halbszenische, also abgespeckte "Rigoletto"-Aufführung im Festspielhaus. Dadurch reduzierte sich die Zahl der Festspielbesucher insgesamt in diesem Sommer auf knapp 237.000. Allein gut 190.000 Menschen sahen das Spiel um den riesigen Clownkopf, die Auslastung lag bei 99 Prozent.

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Jetzt hat der Abbau des "Rigoletto"-Bühnenbildes begonnen. Clownkopf, Hände und Fesselballon sollen bis Oktober verschwunden sein. Dann beginnen über den Winter die Vorbereitungen für das Bühnenbild zu Giacomo Puccinis "Madame Butterfly". In den kommenden beiden Jahren ist diese Oper auf der Seebühne im Bodensee zu sehen, anschließend, 2024 und 2025, Carl Maria von Webers "Der Freischütz".

Ein Corona-Fall und vier abgesagte Opern-Abende

In diesem Sommer seien auch die anderen Konzerte und Aufführungen der 75. Festspiele gut besucht gewesen, hieß es auf einer Pressekonferenz am Freitag. Die Festspiele hatten nur Zuschauerinnen und Zuschauer mit 3G-Nachweis zugelassen und alle Mitwirkenden täglich auf Corona getestet. Dennoch mussten vier Aufführungen einer Rossini-Oper wegen eines positiven Corona-Falls im Ensemble kurzfristig abgesagt werden.

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