Sternenkind-Fotos (Foto: Pressestelle, Dein-Sternenkind Stiftung)

Das erste und letzte Bild eines Kindes

Sternenkind-Fotograf aus Salem

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Wenn bei einem ungeborenen Kind plötzlich das Herz aufhört zu schlagen, es tot geboren wird, ist die Trauer der Eltern unendlich groß. Die Stiftung "Dein Sternenkind" will bei der Trauerverarbeitung helfen.

Nicht jede Schwangerschaft endet mit der Geburt eines gesunden Kindes. Manchmal sterben Kinder noch im Mutterleib oder gleich nach der Geburt - für die Eltern immer ein heftiger Schock. Die Stiftung "Dein Sternenkind" vermittelt in solchen Fällen bundesweit Fotografen, die ehrenamtlich Bilder des toten Kindes machen.

"Wir fotografieren nicht den Tod, wir fotografieren sehnlichst erwartetes Leben."

Nicht nur für die Eltern kann das Foto ihres toten Kindes eine große Hilfe sein. SWR-Reporterin Tina Löschner hat den Fotografen Klaus Faaber aus Salem (Bodenseekreis) gefragt, was ihn bewogen hat, sich ehrenamtlich für die Stiftung "Dein Sternenkind" einzusetzen und wie er seine Einsätze erlebt.

Meist haben Eltern nicht mehr als ein Ultraschallbild ihres ungeborenen Babys als Erinnerung. Eine professionelles Foto von einem von der Stiftung "Dein Sternenkind" vermittelten Fotografen ist oft das erste und letzte Bild ihres Kindes. Es könne helfen, den Verlust zu begreifen und zu verarbeiten - nicht nur den Eltern, auch den Geschwistern und Großeltern.

Sternenkind-Fotos (Foto: Pressestelle, Dein-Sternenkind Stiftung)
Pressestelle Dein-Sternenkind Stiftung

Alle Beiträge der Themenwoche "Tod und Trauer"

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Im Ramen der Themenwoche "Tod und Trauer" geht es um das Schicksal des katholischen Kriegsdienstverweigerers Josef Ruf aus Hochberg (Kreis Sigmaringen). Er ist wegen seiner Weigerung zum Dienst an der Waffe, von den Nazis ermordet worden.  mehr...

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Mit Allerheiligen hat der Trauermonat November begonnen. Anlass für uns, uns diese Woche etwas ausführlicher mit den Themen Trauer und Tod zu beschäftigen.  mehr...

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