STAND

Die Stadt Konstanz führt ab Mitte Januar probeweise ein sogenanntes "Seniorentaxi" ein. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Damit sollen ältere Menschen, die sonst mit dem Bus fahren würden, vor dem Coronavirus geschützt werden.

Das Angebot richtet sich an Menschen über 60 Jahre, die normalerweise den Bus nehmen, um beispielsweise zum Arzt oder zum Einkaufen zu fahren. Sie können das "Seniorentaxi" ab Mitte Januar anrufen und werden dann an einer gewünschten Bushaltestelle abgeholt. Das Taxi fährt entlang der Stadtbuslinien. Bezahlt wird der normale Buspreis, auch Zeitkarteninhaber können das Angebot nutzen.

Kosten rund 1.000 Euro täglich

Ziel ist es, dass sich ältere Menschen im öffentlichen Nahverkehr nicht mit dem Corona-Virus anstecken. Die "Seniorentaxen" sollen ab 11. Januar probeweise fahren. Ende Januar will der Konstanzer Gemeinderat prüfen, wie gut das Angebot angenommen wird und es eventuell verlängern. Die Kosten für das "Seniorentaxi" liegen bei geschätzt rund 1.000 Euro pro Tag.

Mehr zu dem Thema:

Busse und Bahnen fahren noch Corona und der öffentliche Personen-Nahverkehr

Die öffentliche Personen-Beförderung gehört zur staatlichen Grundversorgung. Noch nutzen sehr viele Bürger das Angebot. Doch wie hoch ist das Risiko und wie kann man sich schützen?  mehr...

Corona und öffentlicher Nahverkehr Freiburger Experte rät, aufs Fahrrad zu steigen

Während Veranstaltungen wegen Corona abgesagt, Schulen geschlossen werden und Fußballspiele vor leeren Rängen stattfinden, werden Busse und Bahnen weiterhin rege genutzt. Ein Experte findet das problematisch.  mehr...

Abstand halten nicht möglich Volle Busse zwischen Amtzell und Wangen im Allgäu

Im Linienbus zwischen Amtzell und Wangen im Allgäu (Kreis Ravensburg) herrscht morgens dichtes Gedränge. Vor allem Schüler sind auf den Bus angewiesen. Abstand halten ist in Corona-Zeiten aber nicht möglich.  mehr...

STAND
AUTOR/IN