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Rund tausend Menschen haben am Samstag auf dem Konstanzer Münsterplatz gegen Rassismus und rassistisch motivierte Polizeigewalt protestiert. Deutlich mehr als erwartet.

Wie die Polizei auf SWR-Anfrage mitteilte, war die Kundgebung mit 300 Personen angemeldet. Die tausend Teilnehmer verhielten sich friedlich und beachteten die Corona-Regeln. Hintergrund ist der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis in den USA.

Aufruf von Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen

Verschiedene Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen, darunter Seebrücke und Amnesty International, hatten zu der Kundgebung aufgerufen, aber auch Privatpersonen wie die Konstanzerin Glorianne Matumona. SWR-Moderatorin Rebecca Lüer hat am Montag nach der Demonstration mit ihr gesprochen. Auch Matumona war überrascht über die Zahl der Teilnehmer.

Mehrere Demos in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gab es mehrere Solidaritätskundgebungen mit schwarzen Menschen und der Bewegung "Black Lives Matter" (deutsch: "Schwarze Leben zählen"), zum Beispiel in Stuttgart, Mannheim oder Karlsruhe. Landesweit nahmen mehr als 10.000 Menschen teil.

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