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Die Corona-Pandemie zwingt viele Arbeitnehmer, von zu Hause aus zu arbeiten. Aber wie wirkt sich das sogenannte Homeoffice auf das Arbeitsverhalten und auf die Psyche der Beschäftigten aus? Das haben Forscher der Uni Konstanz jetzt untersucht.

Anders als befürchtet scheine die Leistung der Beschäftigten im Homeoffice nicht zu leiden, heißt es von den Konstanzer Forschern. Knapp die Hälfte aller 700 Befragten gab an, zu Hause sehr produktiv zu arbeiten. Und das, obwohl die Deutschen mit Homeoffice bisher nicht sehr vertraut waren. 85 Prozent der Befragten hätten wenig oder gar keine Erfahrung mit dem Arbeiten von zu Hause aus.

Unbeliebte Videokonferenzen

Überraschend war für die Forscher, dass Video-Schalten scheinbar nicht sehr beliebt sind. Am häufigsten kommunizieren Arbeitnehmer per Mail und Telefon mit ihren Chefs, die Hälfte der Befragten gab an, regelmäßig Chats zu benutzen, Videoprogramme hingegen verwenden nur ein Viertel. Besonders wichtig, um erfolgreich von zu Hause zu arbeiten, sei übrigens ein ungestörter Arbeitsplatz und eine gute Internetverbindung, so die Forscher. SWR-Reporterin Rebecca Lüer hat mit Professor Florian Kunze von der Uni Konstanz über die Studie gesprochen.

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