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Die Universität Konstanz hat untersucht, ob die Politik bei der Durchsetzung von Corona-Maßnahmen besser auf Freiwilligkeit oder Zwang setzen sollte. Dazu hat die Uni im Frühjahr 5.000 Deutsche befragt.

Die Umfrage wurde am Ende des ersten Lockdowns durchgeführt. Jetzt hat die Uni die Ergebnisse ausgewertet und vorgestellt. Demnach kam heraus: Regeln werden von mehr Befragten eingehalten, wenn die Maßnahmen zwar dringend empfohlen werden, aber freiwillig statt verpflichtend sind. Zwei von drei Befragten in der Frühjahrs-Umfrage seien zum Beispiel zu einer freiwilligen Impfung bereit gewesen. Die Akzeptanz würde aber abnehmen, wenn Impfungen verpflichtend wären. Auch die Corona-Warn-App würde weniger angenommen, wenn ihre Nutzung vorgeschrieben und kontrolliert würde.

Weniger Widerstand gegen Zwang bei Ostdeutschen

Bei Menschen, die in der DDR aufwuchsen, fielen die Umfrageergebnisse etwas anders aus: Impfungen, Reisebeschränkungen und Kontaktbeschränkungen lösten für den Fall, dass sie verpflichtend sind und kontrolliert werden, bei Ostdeutschen weniger Widerstand aus als bei gleichaltrigen Westdeutschen.

Welche Corona-Regeln zur Zeit gelten:

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