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Der Motorenhersteller Rolls-Royce Power Systems in Friedrichshafen reagiert mit Sparmaßnahmen auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das betrifft auch die Mitarbeiter.

Laut einem Sprecher sollen die Personalkosten um zehn Prozent sinken. Daher sei im Gespräch, die Führungskräfte zu bitten, auf zehn Prozent ihres Gehalts zu verzichten. Für die anderen Mitarbeiter in den deutschen Werken soll Kurzarbeit gelten.

Weniger Leiharbeiter und Arbeitsstunden

Im Ausland würden Arbeitsstunden reduziert und Mitarbeiter befristet freigestellt. Zudem würde geprüft, ob Leiharbeiter nötig seien, und alle Neueinstellungen gestoppt, so der Sprecher. Rolls-Royce Power Systems hat weltweit rund 11.000 Mitarbeiter, davon mehr als 6.000 in Deutschland.

Zuvor hatten auch schon der Friedrichshafener Autozulieferer ZF und die Stadtwerke Konstanz Kurzarbeit angekündigt.

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