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Das japanische Pharmaunternehmen Takeda investiert weitere 74 Millionen Euro in den Standort Singen. In einer neuen Anlage soll die medizinische Substanz des Impfstoffes gegen das Dengue-Fieber hergestellt werden.

Erst im vergangenen Jahr hat Takeda eine neue Abfüllanlage für den Impfstoff in Singen in Betrieb genommen, die rund 130 Millionen Euro gekostet hatte. Nun soll der Standort weiter ausgebaut werden. Künftig werde dort der Impfstoff gegen das Dengue-Fieber komplett hergestellt, abgefüllt, verpackt und versendet, sagte eine Unternehmenssprecherin dem SWR.

Bauarbeiten haben bereits begonnen

2025 soll der Neubau fertiggestellt sein. Die Bauarbeiten haben laut einer Mitteilung bereits im September begonnen. Wegen der Corona-Pandemie fand der symbolische erste Spatenstich erst am 2. November statt.

Millionen Menschen erkranken jährlich an Dengue-Fieber

Das Dengue-Fieber ist eine Virus-Infektion und wird von Stechmücken vor allem in subtropischen Klimazonen übertragen. Nach Unternehmensangaben infizieren sich jährlich schätzungsweise 390 Millionen Menschen mit der Krankheit, 500.000 müssen demnach behandelt werden. Die Krankheit kann tödlich enden, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.

Das japanische Pharmaunternehmen Takeda beschäftigt nach eigenen Angaben rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland, davon rund 1.000 in Singen.

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