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Seit Tagen liegen die Temperaturen am Bodensee stark unter dem Gefrierpunkt. Flüsse und Seen beginnen an den Rändern zuzufrieren. An einer ufernahen Stelle auf dem Gnadensee, einem Teil des Bodensees (Kreis Konstanz), haben sich Schlittschuhläufer auf die Eisdecke gewagt.

Die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) rät, erst ab einer Eis-Dicke von 15 Zentimetern zugefrorene Flächen zu betreten. Im Flachwasser am Gnadensee entlang des Damms zur Insel Reichenau ist am Fastnachtswochenende ein kleines Stück Bodensee zugefroren. Und obwohl die Eisdecke nur acht Zentimeter dick war, haben Schlittschuhläufer und Spaziergänger darauf gewagt.

Nicht in jedem Winter kann man auf dem Bodensee Schlittschuh laufen. Für die Anwohner ist es deshalb eine besondere Freude, auch wenn man in diesem Jahr wegen Corona auch noch auf Abstand achten muss. SWR-Reporterin Esther Leuffen hat sich am Rosenmontag den eiskalten Spaß angeschaut.

An Land macht sich allerdings leichtes Chaos breit. Es gibt nicht genügend Parkplätze für die Schlittschuhläufer. Die Polizei registrierte kaum Corona-Verstöße, dafür musste sie aber einige Strafzettel verteilen.
Der Wetterbericht sagt Tauwetter voraus, der Schlittschuhspaß dürfte damit sein Ende finden.

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