Sandskulpturen am Ufer Rorschach (Foto: SWR, Tina Löschner)

23. Internationales Festival

Künstler haben Sandskulpturen in Rorschach erschaffen

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In Rorschach am Schweizer Bodenseeufer sind derzeit beim 23. Internationalen Sandskulpturen-Festival zahlreiche Kunstwerke zu sehen. Acht Teams aus ganz Europa sind dabei.

Beim Sandskulpturen-Festival in Rorschach am Schweizer Bodenseeufer haben acht internationale Künstlerpaare Kunstwerke aus Sand erstellt. Die Künstlerinnen und Künstler kommen aus der Ukraine, aus Spanien, Holland, Litauen, Lettland und Deutschland. Bis Samstag haben sie aus insgesamt 250 Tonnen Quarzsand und Wasser ihre teils meterhohen Skulpturen geformt. Eine internationale Jury kürte anschließend die besten Skulpturen. Die Kunstwerke bleiben bis Mitte September am Bodenseeufer stehen.

SWR-Reporterin Tina Löschner hat den Künstlerpaaren bei der Arbeit zugesehen. Sie hat auch gefragt, ob Regen den Skulpturen etwas anhaben kann:

Künstlerpaare arbeiten mit Händen, Füßen und Werkzeugen

Die Künstlerinnen und Künstler arbeiteten mit Händen und Füßen, Messern und Spachteln und vor allem viel Kreativität.

Impressionen des Sandskulpturen-Festivals 2022:

Sandskulpturen im Aufbau (Foto: SWR, Tina Löschner)
Künstlerin Montserrat Cuesta Marin aus Spanien arbeitet an ihrer Skulptur. Tina Löschner Bild in Detailansicht öffnen
Oleksiy Poda und Bogdan Kutsevych aus der Ukraine sind auch beim Festival dabei. Tina Löschner Bild in Detailansicht öffnen
Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Künstlerinnen und Künstler mit ihrer Arbeit. Tina Löschner Bild in Detailansicht öffnen
Die Sandskulpturen sind teils meterhoch. Tina Löschner Bild in Detailansicht öffnen
Ein Kopf aus Sand entsteht. Tina Löschner Bild in Detailansicht öffnen
Mit viel Fantasie entstehen die Kunstwerke aus Sand. Tina Löschner Bild in Detailansicht öffnen

"Viele haben selbst entwickelte Werkzeuge. Es gibt Leute, die arbeiten mit Federn oder Sägen. Die Künstler lassen ihrer Fantasie freien Lauf."

Das diesjährige Motto des Festivals lautet "What goes up must come down", auf Deutsch: "Was hoch steigt, wird tief fallen". Die fertigen Sandskulpturen stehen bis Mitte September, bevor sie mit einem Bagger zerstört werden.

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SWR