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Die Hohentwiel erstrahlt in neuem Glanz. Der über 100 Jahre alte Schaufelraddampfer hat am Dienstag nach einer großen Revision die Werft in Romanshorn verlassen.

Die Revisionskosten in Höhe von 150.000 Euro finanzierte der Eigner der Hohentwiel, der Verein "Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum". Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die Reinigung des Schiffsrumpfes. Dort hatten sich seit der letzten Revision vor zehn Jahren rund drei Tonnen Muscheln angesetzt. Außerdem wurden die Schaufelräder abgeschliffen, die Technik überprüft, das Schiff neu lackiert.

Revision dauerte knapp vier Wochen

Für diese Arbeiten war der sechzig Meter lange Schaufelraddampfer vor gut vier Wochen von einem Motorschiff aus seinem Heimathafen in Hard in Vorarlberg über den Bodensee nach Romanshorn geschleppt worden. Taucher halfen, das über 360 Tonnen schwere Schiff zentimetergenau auf dem Schlitten zu positionieren, damit es in die Werft gezogen werden konnte.

Das Motorschiff Österreich bringt die Hohentwiel wieder zurück nach Hard. Der Saisonstart für Fahrten mit der Hohentwiel verzögert sich wegen der Corona-Bestimmungen.

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