Ein Notarzt öffnet die Tür eines Rettungswagens. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / dpa | Uwe Anspach)

Rund Neun Millionen Euro Förderung

Bessere Ausstattung für Rettungsdienste in Oberschwaben

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In den Kreisen Biberach, Ravensburg und Sigmaringen werden einige Rettungswachen neu gebaut oder saniert. Dadurch soll die Zeit bis zum Eintreffen am Notfallort verkürzt werden.

Mit rund neun Millionen Euro fördert das Land Baden-Württemberg im Regierungsbezirk Tübingen noch in diesem Jahr Neubauten und Sanierungen von Rettungswachen. Gefördert wird sowohl die sogenannte bodengebundene Rettung, also Wachen für Rettungswagen, sowie die Berg- und Wasserrettung. Der größte Teil der Summe fließt in die Region Oberschwaben-Allgäu. Unter anderem wird laut Regierungspräsidium Tübingen die Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes in Biberach für mehr als drei Millionen Euro neu gebaut.

Zur Unterbringung von Fahrzeugen sowie deren Besatzungen erhalten das DRK, der ASB-Landesverband (Arbeiter-Samariter-Bund) sowie der Malteser Hilfsdienst insgesamt rund 8,5 Millionen Euro für acht verschiedene Baumaßnahmen in der Region. Neben der Rettungswache in Biberach sind auch Neubauten in Aulendorf (Kreis Ravensburg) und Erolzheim (Kreis Biberach) für jeweils mehr als eine Million Euro geplant. Die neue Wache in Riedlingen (Kreis Biberach) wird mit gut 500.000 Euro gefördert. Im Kreis Sigmaringen soll in Ostrach eine neue Wache für mehr als 400.000 Euro gebaut werden.

Auch die Wasserrettung profitiert. In Wangen im Allgäu fließen 455.000 Euro aus dem Fördertopf in den Neubau der DLRG-Wasserrettungswache. Die Bergwacht erhält für die Sanierung der Wache in Isny (Kreis Ravensburg) gut 60.000 Euro.

Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Notfall soll verbessert werden

"Mit dieser Investitionsförderung tragen wir zur Verkürzung der Eintreffzeit am Notfallort und damit zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung bei medizinischen Notfällen bei."

Außerdem soll durch gut ausgestattete Rettungswachen die Attraktivität des Rettungsdienstes an sich gesteigert werden, so Tappeser.

Geld wird je nach Baufortschritt ausbezahlt

Die Fördersummen seien in diesen Tagen zugesagt worden, erklärt das Regierungspräsidium. Je nach Baufortschritt der jeweiligen Projekte werde das Geld dann in den kommenden Monaten und Jahren ausbezahlt.

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SWR