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Die Ravensburger AG will in diesem Jahr nicht an der Spielwarenmesse in Nürnberg teilnehmen. Die für die Branche wichtige Messe wurde in den Sommer verschoben.

Die traditionelle Nürnberger Spielwarenmesse wurde wegen der Corona-Pandemie von Januar auf Juli verschoben. Bisher sei die Messe zu Jahresbeginn immer ein Umsatzgarant gewesen, so Ravensburger auf SWR-Anfrage. Die Kunden hätten schon im Januar für das nächste Weihnachtsgeschäft bestellt. Eine Messe erst im Sommer sei einfach zu spät. Stattdessen wolle Ravensburger eine eigene digitale Hausmesse für seine Geschäftspartner ausrichten.

Lieferengpässe bei Puzzles

Derzeit arbeitet man bei Ravensburger noch das Weihnachtsgeschäft 2020 ab. Es gab vor dem Fest Lieferengpässe bei Puzzles. Die Puzzle-Produktion laufe derzeit auf Hochtouren, so das Unternehmen. Der Trend zum Puzzeln habe sich in der Corona-Pandemie noch verstärkt. Schon im Geschäftsjahr 2019 verkaufte Ravensburger 21 Millionen Puzzles, eine Rekordzahl.

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