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Das Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen wird auch nach 30 Jahren weitergeführt. Das Land Baden-Württemberg und der Kreis Ravensburg verlängern einen entsprechenden Vertrag für weitere fünf Jahre.

Ziel des Aktionsprogramms ist es, die rund 2.000 Seen und Weiher Oberschwabens zu erhalten sowie die Wasserqualität und den ökologischen Zustand zu verbessern. So bekomme derzeit beispielsweise der Deibersweiher in Vogt ein Schlammauffangbecken, das vor dem Verlanden schützt, so Elmar Schlecker, Geschäftsführer des Seenprogramms, gegenüber dem SWR.

Rund 50 Kommunen beteiligen sich an Seenprogramm

Es geht aber auch um Verträge mit Landwirten, damit sie weniger Nährstoffe austragen, sowie um die Renaturierung von Zuflüssen. Am Seenprogramm sind vier Kreise und rund 50 Kommunen beteiligt. Die Koordinierungsstelle ist im Kreis Ravensburg angesiedelt.

SWR-Moderator Dirk Polzin hat Geschäftsführer Elmar Schlecker in einem Gespräch gefragt, ob es den Seen und Weihern wieder schlecht ginge, wenn das Seenaktionsprogramm nicht weitergeführt würde.

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