Kanzler Scholz (rechts) steht neben Treppe von Regierungsflugzeug am Flughafen Friedrichshafen (Foto: SWR)

Weltwirtschaftsforums in Davos

Kanzler Scholz am Bodensee-Airport gelandet

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Bundeskanzler Scholz ist am Mittwoch am Bodensee-Airport in Friedrichshafen gelandet, um von dort weiter nach Davos zum Weltwirtschaftsforum zu reisen.

Auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos landete Bundeskanzler Olaf Scholz zusammen mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) am Mittwoch am Bodensee-Airport Friedrichshafen. Von dort ging es mit einem Hubschrauber der Bundespolizei weiter in die Schweiz. Die Besucherterasse des Flughafens war aus Sicherheitsgründen während des Umstiegs gesperrt. Proteste gab es am Bodensee-Airport nicht.

Anders am Montag am Flughafen Altenrhein im Kanton St. Gallen. Dort hatten zu Beginn des Weltwirtschaftsforums Klimaschützer protestiert. Wie ein Polizeisprecher dem SWR sagte, sei der Flugbetrieb durch den Protest nicht eingeschränkt gewesen. Die Zufahrten zum Flughafen seien frei gewesen, Passagiere konnten das Gelände sicher betreten und auch verlassen. Die Polizei war mit mehreren Patrouillen vor Ort.

Staats- und Regierungschefs aus aller Welt kommen nach Davos

Das Weltwirtschaftsforum in Davos sorgen an den Flughäfen Friedrichshafen und Altenrhein für Zusatzbetrieb. Neben Bundeskanzler Olaf Scholz werden weitere Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt in der Schweiz erwartet.

Der Bodensee-Airport in Friedrichshafen rechnet laut einer Mitteilung mit etwa 170 zusätzliche Flugbewegungen wegen des Wirtschaftsforums.

200 Starts und Landungen an Flughafen Altenrhein erwartet

Die Flugzeuge kämen aus ganz Europa, Fernost, dem Mittleren Osten sowie Nordamerika. Auf dem kleinen Flughafen St. Gallen-Altenrhein würden bis kommenden Sonntag 200 Starts und Landungen erwartet, so ein Sprecher. An beiden Flughäfen rechne man mit keinen negativen Auswirkungen auf den regulären Flugbetrieb.

Erstes Weltwirtschaftsforum seit Beginn der Pandemie

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 ist es das erste reguläre Weltwirtschaftsforum. 52 Staatschefs werden daran teilnehmen. Die Auswirkungen der Klimakrise, der Ukraine-Krieg sowie die stark gestiegene Inflation sind nur einige der Themen, die beim Wirtschaftsforum diskutiert werden sollen. Rund 3.000 Gäste werden in Davos erwartet.

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