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Die Kriminalpolizei hat in Friedrichshafen (Bodenseekreis) keine neuen Hinweise zu einem alten Fall gefunden. Für die Suche setzten sie auch einen speziell ausgebildeten Spürhund ein.

Noch am Donnerstagvormittag hatte die Polizei im Friedrichshafener Stadtteil Manzell gebaggert. Zum dortigen Buchenbach hatte sie der eingesetzte Spürhund geführt. Es war wohl nur eine von mehreren Stellen, auf die das Tier in den vergangenen Wochen aufmerksam gemacht hatte. Mittlerweile seien die Maßnahmen beendet, teilte das Polizeipräsidium Ravensburg am Donnerstagnachmittag mit. Es seien jedoch keine neuen Hinweise gefunden worden.

Bisher keine Bestätigung zu Vermisstenfall

Möglicherweise ging es bei den Untersuchungen um das Verschwinden einer 45-jährigen Frau aus Friedrichshafen-Spaltenstein, die im November 2012 nach einem Spaziergang in der Nähe nicht wiederaufgetaucht war. Das wollten Polizei und Staatsanwaltschaft aber nicht offiziell bestätigen. Ein Sprecher der Polizei sagte dem SWR lediglich, dass die Aktion im Zusammenhang mit einem ungeklärten Fall aus der Vergangenheit stehe.

Das Verschwinden der Frau hatte 2012 für viel Erstaunen gesorgt. Die damals 45-Jährige war im Friedrichshafener Stadtteil Spaltenstein zuletzt gesehen worden. Danach verlor sich ihre Spur. Damals wurde mit Spürhunden, Tauchern und Hubschraubern nach ihr gesucht. Ihr Fall war sogar zweimal in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst", ohne Erfolg.

Laut Polizei kommt es immer wieder vor, dass ungelöste Fälle neu aufgerollt werden. Zum Beispiel, wenn es neue Hinweise, neue Methoden oder bessere Technik gibt.

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