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Nicht nur Christen und Muslime müssen wegen Corona auf ihre Gottesdienste verzichten, auch die Synagogen im Land stehen leer. Besonders in Konstanz ist die Stimmung gedrückt: Schon lange hatte man sich auf die Feier in der neu erbauten Synagoge gefreut.

Mit dem einwöchigen Pessachfest wird an die Befreieung aus der Sklaverei vor 3.000 Jahren erinnert. Es ist das höchste jüdische Fest. Rund um die Feierlichkeiten in Konstanz engagieren sich viele der 300 Gemeindemitglieder - sie bringen älteren Gläubigen Pessachpakete vorbei, in denen die besonderen Speisen, wie beispielsweise ungesäuerte Brote, sind.

Weil das Pessachfest in diesem Jahr nicht zusammen in Gemeinschaft gefeiert werden kann, behilft sich die jüdische Gemeinde - genauso wie die anderen Religionen - virtuell.

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