Medaillengewinnerin bei den Paralympics

Neuer Monoski für Anna-Lena Forster

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Die Monoski-Rennläuferin Anna-Lena Forster aus Radolfzell (Kreis Konstanz) bereitet sich auf die Wintersaison vor. Für ihr Sportgerät braucht sie eine neue Sitzschale.

Die Medaillengewinnerin bei den Paralympics, Anna-Lena Forster, hat von Geburt an kein rechtes und ein verkürztes linkes Bein. Für ihr Handicap braucht es deshalb eine individuelle Lösung. Mit Orthopädietechnikermeister Felix Kruse von der Firma Trapp aus Friedrichshafen arbeitet Anna-Lena Forster schon seit einiger Zeit zusammen. Er hat bereits Sitzschalen für sie angefertigt - von Zeit zu Zeit müssen diese erneuert werden.

Neuer Monoski für Anna-Lena Forster aus Radolfzell (Foto: SWR, Marion Kynaß)
Anna-Lena Forster und Orthopädietechniker Felix Kruse beim Anpassen einer neuen Sitzschale. Marion Kynaß

Perfekte Passform des Monoski-Sitzes ist wichtig

Zunächst muss die alte Sitzschale von Anna-Lena Forster auf mögliche Druckstellen geprüft werden, eine gute Passform ist wichtig. Dabei kommt auch Technik zum Einsatz: Computer, Monitor, Scanner. Ein 3D-Drucker produziert anschließend eine Schale zur Probe, passt alles, wird sie aus Carbon gefertigt. An die neue Schale kommt außerdem ein Schutz im Kniebereich, der die Monoski-Rennläuferin bei der Abfahrt vor Slalomstangen schützen soll.

Material muss hohe Geschwindigkeiten aushalten

Bequem muss die Sitzschale sein und sie muss einiges aushalten. Schließlich fährt die Spitzensportlerin mit extremen Geschwindigkeiten die Berge talabwärts. Anna-Lena Forster freut sich auf die neue Schale und hofft, dass sie noch besser wird als die bisherige. SWR-Reporterin Marion Kynaß war bei der Anpassung dabei.

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SWR