Blick aus der Luft auf den Wangener Krankenhauskomplex mit seinen Gebäuden.

"Beunruhigende Situation"

Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken der Region Bodensee-Oberschwaben steigt

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Die Krankenhäuser in der Region Bodensee-Oberschwaben müssen wieder mehr Corona-Patienten behandeln. Die Situation sei beunruhigend, teilte etwa der Oberschwabenklinikverbund in Ravensburg mit.

Insgesamt 25 Corona-Patienten lagen am Donnerstag in den Häusern der Oberschwabenklinik in Ravensburg und Wangen. Tendenz steigend, hieß es von der OSK. Bislang seien es eher um die 20 Corona-Patienten gleichzeitig gewesen. Von einem starken Zulauf spricht auch das Biberacher Sana Klinikum. Dort versorgte man Stand Donnerstag 36 Covid19-Patienten, acht mehr als vor einer Woche. 22 Corona-Patienten waren es laut einer Sprecherin zuletzt in den Häusern des Medizin Campus Bodensee mit Sitz in Friedrichshafen, neun mehr als vor einer Woche. 19 Patienten behandelten die SRH-Kliniken Sigmaringen.

Viele Krankheitsausfälle innerhalb des Personals

Erschwerend kommt laut den Kliniken in der Region noch hinzu: Beim ohnehin schon unterbesetzten Personal sei der Kranken- und Quarantänestand hoch. Die OSK etwa könne darum 35 Betten nicht belegen. Ähnlich sieht es auch am Biberacher Klinikum aus. Der Kranken- und Quarantänestand innerhalb des Personals sei aktuell höher als zu dieser Jahreszeit üblich, so ein Sprecher. 

Die meisten Corona-Patienten liegen auf den Normalstationen, hieß es von den Kliniken. Das bedeute in erster Linie die Versorgung mit einer Sauerstoffmaske, weil diese Menschen oft schwer Luft bekommen.

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SWR