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Das Landgericht Ravensburg hat einen 27-jährigen Mann vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen. Er hatte im Juli vergangenen Jahres einen 34-Jährigen in Meckenbeuren (Bodenseekreis) mit mehreren Messerstichen getötet.

Laut dem Gericht hat der Mann in Notwehr gehandelt. Das spätere Opfer, ein 34-jähriger Mann, habe den angeklagten Asylbewerber nachts überraschend in dessen Unterkunft in Meckenbeuren aufgesucht und sofort auf ihn eingeschlagen. Daraufhin habe sich der 27-Jährige mit dem Messer zur Wehr gesetzt und seinen betrunkenen Kontrahenten mit 15 Stichen getötet.

Gericht lehnte Prozess ursprünglich ab

Grund für den Angriff seien frühere Streitereien zwischen dem beiden Männern gewesen, erklärte das Gericht. Es hatte einen Prozess ursprünglich abgelehnt, weil es von Notwehr ausging. Die Staatsanwaltschaft legte dagegen jedoch erfolgreich Beschwerde ein. Sie forderte für den als aggressiv und empathielos geltenden Angeklagten am Mittwoch eine Haftstrafe von acht Jahren.

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