STAND

Erstmals werden in Deutschland Bilder von der in Bern geborenen und zeitlebens in Paris wirkenden Impressionistin Martha Stettler ausgestellt. Die Ausstellung auf Schloss Achberg (Kreis Ravensburg) gibt einen Einblick in ihr Werk und zeigt auch ein Stück Frauengeschichte zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

Martha Stettler (Foto: SWR, Thea Thomiczek)
Oft geht Martha Stettler in den städtischen Parkanlagen von Paris auf Motivsuche, insbesondere in den Jardin du Luxembourg, den Jardin des Tuileries und den Schlosspark von Versailles. Dort malt sie Kinder mit deren Betreuerinnen oder in Begleitung ihrer Mütter. Thea Thomiczek
Der Garten dient der Malerin als Rückzugsort vom städtischen Treiben. Seine Darstellung vermittelt ein Bild von Geborgenheit innerhalb einer großstädtischen Welt. Thea Thomiczek
Martha Stettlers Innenraumbilder haben oft auch Stillleben-Charakter. Sie zeigen stille, friedliche Szenen und alltägliche, unspektakuläre Ereignisse, wie das spielende Mädchen in "Enfant et poupée", um 1905. Thea Thomiczek
Die Katzenliebe von Martha Stettler ist legendär. Gemeinsam mit Alice Dannenberg hält sie bis zu acht Tiere, die überall im Haus geduldet sind. Thea Thomiczek
Ab 1900 unternimmt Martha Stettler, meistens begleitet von ihrer Schwester Sarah oder ihrer Freundin Alice Dannenberg, Ausflüge in die Berge. Direkt vor Ort entstehen unzählige Ölstudien auf handlichen Holztafeln unter schiedlichen Formats. Thea Thomiczek
Martha Stettler mit ihrer Lebenspartnerin, der Malerin Alice Dannenberg. Thea Thomiczek
STAND
AUTOR/IN