Personensuchhündin Kimba kann Leben retten

Immer der Nase nach

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Kimba kann, was Mensch und Technik nicht vermögen. Sie erspürt Menschen am Geruch, auch wenn die Spuren schon viele Stunden alt sind. Bis sie soweit war, hat die Golden Retriever Hündin von Matthias Strotmann aus Biberach einiges durchgemacht.


Sie wurde aus einer illegalen Hundezucht gerettet. Ihr Glück war es, dass Matthias Strotmann sie vor fast drei Jahren aufgenommen hatte. Der Rettungssanitäter hat festgestellt, dass es zu wenig Spürhunde gibt und hat begonnen, selbst Hunde auszubilden. Inzwischen haben er und sein Team bereits 20 Hunde ausgebildet. Zwei Jahre kann die Ausbildung dauern.

Spürhunde können Leben retten

Bei Erdbeben, Gasexplosionen oder Stürmen sind Suchhunde gefragt. Aber auch wenn Menschen mit Demenz sich verirren und nicht mehr nach Hause finden, kann die Suche mit einem Mantrailer-Hund, also einem ausgebildeten Spürhund, Leben retten. Einfach ist die Ausbildung nicht, 80 Prozent der Hunde fallen durch die Prüfung. Aber Kimba hat gute Chancen, glaubt Herrchen Matthias Strotmann. Wir sind beim letzten Probetraining von Kimba vor ihrer Prüfung zur Mantrailer-Rettungshündin in Ummendorf (Kreis Biberach) dabei.

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